Cross Cultural Event in Rotterdam (Erasmus+)

 02.03.2026

Zwei Wochen lang (vom 23.11.2025 bis 05.12.2025) stand für eine Gruppe europäischer Teilnehmender in Rotterdam (Niederlande) alles im Zeichen des interkulturellen Lernens und der internationalen Zusammenarbeit.

An der Partnerschule Albeda College Rotterdam arbeiteten sie in multinationalen Teams an Projekten, vertieften ihre Sprachkenntnisse und setzten sich intensiv mit wirtschaftlichen und kulturellen Fragestellungen auseinander. Workshops zu Business English, Networking und Präsentationstechniken ergänzten das praxisnahe Programm.

Der Austausch zeigte eindrucksvoll, wie internationale Bildungsprojekte nicht nur fachliche Kompetenzen stärken, sondern auch persönliche Entwicklung und kulturelles Verständnis fördern.
 

R. Lang

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Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatte ich die Möglichkeit, an einem zweiwöchigen Cross-Cultural Event in Rotterdam (Niederlande) teilzunehmen.

Ziel dieses Aufenthalts war es, interkulturelle Kompetenzen zu stärken, internationale Zusammenarbeit zu fördern sowie fachliche und persönliche Fähigkeiten weiterzuentwickeln.
Gemeinsam mit Teilnehmenden aus verschiedenen europäischen Ländern wurde ein vielseitiges und praxisnahes Programm an der Partnerschule Albeda absolviert.
 

Sonntag 23.11

Mit dem Nightjet 402 sind wir um 00:41 Uhr vom Offenburger Bahnhof in Richtung Niederlande gefahren.
Nach einem kurzen Umstieg in Utrecht , sind wir kurz vor 10 Uhr in Rotterdam angekommen und haben uns in unsere Unterkunft begeben.


Montag 24.11

Der erste Tag begann mit einer herzlichen Begrüßung an der Partnerschule Albeda in Rotterdam. Nach einer kurzen Einführung in das Programm erhielten wir eine Schulführung, die uns einen ersten Einblick in das niederländische Bildungssystem gab.
Anschließend standen Kennenlernaktivitäten wie Speed-Dating auf dem Programm, bei denen wir schnell Kontakte zu den internationalen Teilnehmenden knüpfen konnten.
Am Nachmittag folgte eine geführte Stadttour durch Rotterdam, bei der wir die moderne Architektur, den Hafen und die kulturelle Vielfalt der Stadt kennenlernen durften.


Dienstag 25.11

Der zweite Tag stand im Zeichen der Kommunikation und Zusammenarbeit.
Im Rahmen eines Business-English-Kurses verbesserten wir unsere englischen Sprachkenntnisse mit Fokus auf berufliche Situationen. Danach startete offiziell die internationale Projektarbeit, bei der wir in gemischten Teams zusammenarbeiteten.
Ein weiterer Programmpunkt waren die Länderpräsentationen, bei denen die Teilnehmenden ihre Herkunftsländer, Kulturen und Bildungssysteme vorstellten und so den interkulturellen Austausch förderten.


Mittwoch 26.11

Am Mittwoch lag der Schwerpunkt auf kulturellem Verständnis und Teamarbeit.
In einem Kurs zur niederländischen Sprache und Kultur erhielten wir Einblicke in Alltagskultur, Traditionen und grundlegende Sprachkenntnisse.
Anschließend arbeiteten wir weiter intensiv an unseren Projekten. Die Zusammenarbeit in internationalen Teams stärkte dabei besonders unsere Kommunikationsfähigkeit und unser interkulturelles Verständnis.


Donnerstag 27.11

Ein besonderes Highlight der ersten Woche war der „Dutch Day“, der von niederländischen Studierenden organisiert wurde.
An diesem Tag lernten wir typische Traditionen, Bräuche und kulturelle Besonderheiten der Niederlande kennen.
Parallel dazu setzten wir unsere Projektarbeit fort und konnten das neu gewonnene Wissen direkt in die Teamarbeit einbringen.


Freitag 28.11

Der Freitag war geprägt von praxisnahen Inhalten. In einem Sales-Training wurden Grundlagen zu Verkaufsgesprächen, Kundenkommunikation und professionellem Auftreten vermittelt.
Gleichzeitig arbeiteten wir weiter an unseren Projekten und bereiteten die nächsten Schritte für die kommende Woche vor.


Montag 01.12

Die zweite Woche begann mit einem Workshop zum Thema Networking, dabei lernten wir, wie wichtig professionelle Kontakte im internationalen Berufsleben sind und wie man diese erfolgreich aufbaut.
Ergänzend dazu nahmen wir an einem Kurs zur niederländischen Sprache und Kultur teil, der unser kulturelles Verständnis weiter vertiefte.


Dienstag 02.12

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Projektarbeit, in unseren Teams arbeiteten wir dabei intensiv an den Inhalten und bereiteten uns auf die Abschlusspräsentationen vor.
Während eines gemeinsamen Business-Lunches hatten wir außerdem die Möglichkeit, uns mit anderen Teilnehmenden auszutauschen und internationale Kontakte weiter zu vertiefen und lernten etwas über Tischmanieren aus verschiedenen Ländern.


Mittwoch 03.12

Am Morgen besuchten wir den RDM-Campus, ein innovatives Zentrum für Bildung, Technik und Wirtschaft, in Kooperation mit Albeda und einer lokalen Partnerschule.
Ein bedeutender Programmpunkt war der Besuch des Hafens von Rotterdam.
Während einer geführten Bustour erhielten wir spannende Einblicke in logistische Abläufe, internationalen Handel und die wirtschaftliche Bedeutung des größten Hafens Europas.


Donnerstag 04.12

Am Donnerstag lag der Fokus auf der Vorbereitung der Abschlusspräsentationen.
In einem Kurs zu Präsentationstechniken lernten wir, Inhalte strukturiert, professionell und selbstbewusst zu präsentieren.
Danach arbeiteten die Teams weiter an ihren Projekten und bereiteten die finalen Präsentationen vor.


Freitag 05.12

Am letzten Tag des Aufenthalts präsentierten die Teams ihre Projektergebnisse vor der Gruppe. Dabei wurden die während der zwei Wochen erarbeiteten Inhalte vorgestellt.
Den Abschluss bildete eine feierliche Zertifikatsverleihung, bei der alle Teilnehmenden für ihre erfolgreiche Teilnahme am Erasmus+ Projekt ausgezeichnet wurden.

 


Der Erasmus+ Aufenthalt in Rotterdam war eine äußerst wertvolle Erfahrung.
Neben der fachlichen Weiterbildung konnte ich meine Sprachkenntnisse, meine interkulturelle Kompetenz sowie meine Team- und Kommunikationsfähigkeiten deutlich verbessern.
Der Austausch mit internationalen Teilnehmenden und die praxisnahen Inhalte haben meinen persönlichen und beruflichen Horizont erweitert.
Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit und kann internationale Austauschprogramme wie Erasmus+ jedem empfehlen, der offen für neue Kulturen, Perspektiven und Erfahrungen ist.
 

Tili Katro