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Berufliche Schulen Kehl verabschieden drei Lehrer

Die Berufliche Schulen Kehl (BSK) haben sich am Freitagvormittag von drei ihrer Lehrer verabschiedet. Gabriele Sasu-Krech, Sigrid Pollok-Lefebvre und Günter Klasen waren in den vielen Jahren in verschiedenen Bereichen tätig. 
Klasen war 31 Jahre lang für die nahrungsbezogenen Fächer verantwortlich und brachte den Schülern unter anderem den Beruf des Bäckers näher – er selbst hat einen Gesellenbrief abgelegt. Der Chemiebereich war sein »zweites Standbein«, ein Fach in dem es in den vergangenen Jahren zu einem Mangel an Lehrern gekommen ist. Daher möchte sich Klasen auch in Zukunft die Freiheit nehmen, für seine Kollegen und Schüler einzuspringen, wenn mal wieder eine Stunde ausfällt. Zudem findet der Korker es besonders gut, dass an der Berufsschule »die Aubildung der Schüler immer an oberster Stelle steht«.

Französische Projekte

Mit den Schülern zu arbeiten – besonders in Kooperation mit den französischen Schulen – ist für Günter Klasen der Höhepunkt in seiner Zeit an der BSK gewesen.
Auch Sigrid Pollok-Lefebvre schätzt die Kooperation mit Frankreich: »Die Arbeit mit den französischen Klassen ist mir sehr ans Herz gegangen – im positiven Sinne«, sagt sie. Sie selbst hat sechs Jahre lang an der Berufsschule Französisch unterrichtet. Die Arbeit im Rahmen des Erasmus-Programms und die Verleihung des Adenauer-de-Gaulle-Preises 2017 waren für sie die Höhepunkte in ihrer Zeit in Kehl. 

Gabriele Sasu-Krech unterrichtete neben Deutsch und Englisch ebenfalls das Fach Französisch. Sie selbst wohnt in Straßburg und hat französische Wurzeln. Auch im Bereich Metall unterrichten zu können und technisches Englisch zu vermitteln, fand sie »besonders bereichernd«. Worauf sie gerne zurückblickt, das war die stets »gute Zusammenarbeit mit den Kollegen – wir haben pädagogisch immer an einem Strang gezogen«.
Günter Klasen wird es in seinen »ewigen Ferien« genießen, mehr Zeit für den Sport, das Lesen und die Kunst zu haben. Sigrid Pollok-Lefebvre hat nun mehr Zeit, das eigene Kind zu betreuen und sich in der Diakonie Kork ehrenamtlich zu engagieren. 
Gabriele Sasu-Krech möchte wieder die Arbeit als Lernberaterin in der eigenen Praxis aufnehmen.

Autor: 

Mika Engemann

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