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Ausbildung plus Fachhochschulreife

Zeit ist ein sehr kostbares Gut. Umso besser, wenn man innerhalb eines definierten Zeitraums einen Beruf erlernt und gleichzeitig einen höheren Bildungsabschluss erwerben kann.

 

Bei den Beruflichen Schulen Kehl können Auszubildende diese Doppelqualifikation erlangen. Voraussetzungen für die Teilnahme am Bildungsangebot „Zusatzqualifikation Fachhochschulreife“ sind ein bestehendes dreijähriges Ausbildungsverhältnis, ein mittlerer Bildungsabschluss sowie die Bereitschaft zur Teilnahme am Zusatzunterricht, der über zwei Schuljahre hinweg zweimal wöchentlich am Abend ab 18 Uhr stattfindet. Unterrichtsfächer sind Deutsch, Englisch und Mathematik sowie für kaufmännische Auszubildende ein naturwissenschaftliches Fach.

 

Die Teilnahme ist grundsätzlich für Auszubildende verschiedener Standorte und Fachrichtungen möglich. Nach Beendigung der Ausbildung und dem Bestehen der „Zusatzqualifikation Fachhochschulreife“ hat der Auszubildende die Berechtigung erlangt, bundesweit an Fachhochschulen zu studieren.

Im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern betonen diese stets das positive Lernklima am Abend. „Dies liegt wohl daran, dass alle freiwillig teilnehmen“, erläutert Christian Dick, Bereichsleiter für die „Zusatzqualifikation Fachhochschulreife“ bei den Beruflichen Schulen Kehl. „Zudem entsteht in der Gruppe ein enormer Zusammenhalt, der durch die besondere Unterrichtsatmosphäre verstärkt wird. Bei der Unterrichtsgestaltung gilt es, darauf Rücksicht zu nehmen, dass die Auszubildenden bereits einen Arbeits- oder Schultag hinter sich haben.“

 

Die Unterrichtstage werden zu Beginn des Schuljahres mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam festgelegt.

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