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Auszubildende Industriemechaniker zu Besuch beim Straßburger Forschungsinstitut IPCMS

Als erstes stellte Professor Weber sein Experiment vor. Er untersucht den „Spin“ von Elektronen, den man sich wie den Drall eines Tennisballs vorstellen kann. Nur dass ein Elektron im Vergleich winzigst klein ist. Es gibt zwei mögliche Ausrichtungen beim „Spin“, diese Eigenschaft nutzt man beispielsweise beim Lesen von Speichermedien.

Weiter ging es mit dem dünnsten Material der Welt: Graphen. Prof. Berciaud und seine Gruppe forschen an einatomigen Schichten, bestehend aus Kohlenstoffatomen. Die Besucher waren live dabei, als in einem völlig abgedunkelten Raum Laserstrahlen auf diese Schicht geschickt wurden und das Spektralverhalten gemessen wurde. Wilde Kurven wurden auf einem Bildschirm angezeigt. Die Festigkeit dieser Schicht ist sogar noch viel größer als die von Stahl.

Anschließend erklärte Prof. Banhart die Funktionsweise seines Elektronenmikroskops. Die atomare Struktur verschiedener Materialien wird damit sichtbar gemacht.

Abschließend nahm Dr. Bowen die Schüler mit in sein Labor. Der Wissenschaftler versucht Bauelemente mit neuen Eigenschaften herzustellen, in der Hoffnung der Entwicklung eines Quantencomputers näher zu kommen.

Für uns war die Leidenschaft dieser Forscher deutlich spürbar. Die Versuchsaufbauten wirkten teilweise sehr improvisiert und entsprachen bestimmt nicht den sonst gültigen Sicherheitsbestimmungen. Übrigens sucht das Institut immer wieder Fachkräfte für die eigenen Technischen Werkstätten, denn die Apparaturen für die Experimente werden in der Regel selbst gebaut.

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