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Roswitha Kientsch blickt auf 40 Dienstjahre zurück

Peter Cleiß, Schulleiter der Beruflichen Schulen Kehl, durfte eine ganz besondere Urkunde übergeben: Roswitha Kientsch blickt auf 40 Dienstjahre zurück.

Nach dem Studium der Haushaltswissenschaften (Schwerpunkt Ernährung und Haushaltstechnologie) und katholischer Religion in Stuttgart, entschloss sich die Pädagogin zum Eintritt in den Schuldienst im beruflichen Schulwesen. Nach Stationen in Rastatt, Offenburg, Karlsruhe, Bühl/Baden und Baden-Baden führte sie zum Schuljahr 1984/1985 der weitere Weg nach Kehl, zu den heutigen Beruflichen Schulen.

Seitdem unterrichtet Roswitha Kientsch hauptsächlich in den „VAB – Klassen“. „VAB“ steht für „Vorqualifizierung Arbeit/Beruf“. Diese Schulart ist eine Vollzeitschule für Jugendliche ohne Hauptschulabschluss, die nach Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht keine weiterführende Schule besuchen und auch keine Ausbildung beginnen. Das Vorqualifizierungsjahr vermittelt ein berufliches Vorwissen und praktische Grundfertigkeiten und verbessert die Fähigkeit zur Alltagsbewältigung. „Die Tatsache, dass mich mein beruflicher Lebensweg ins VAB geführt hat (früher auch BVJ und noch früher Jungarbeiterklassen) ermöglicht mir bis heute die Ausübung einer verantwortungsvollen Tätigkeit, die ich mehr als „Berufung“ verstehe und bei der ich meinen Wunsch, „sozialarbeiterisch“ zu wirken, verwirklichen kann. Die Wertschätzung, die ich an dieser Schule durch die Vorgesetzten erfahre, motiviert mich täglich aufs Neue.“

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