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Kehler Auszubildende werden geehrt

Die besten Absolventen der dualen Ausbildung in den IHK-Berufen des Jahrgangs 2018 wurden im Bodenseeforum in Konstanz geehrt. Unter dem Motto „Baden-Württembergs next Top-Fachkräfte“ hat der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) aus rund 49.500 Prüfungsteilnehmenden im Land mit absoluten Spitzenleistungen die 113 Besten geehrt. Laudatoren waren BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke und Sabine Spitz, als Olympiasiegerin in Peking 2008 und Weltmeisterin hoch dekorierte Mountainbikerin, dual ausgebildete Chemielaborantin und heutige Unternehmerin.

 

Der erfolgreiche Nachwuchs wurde vor 400 Gästen mit Urkunden und Pokalen ausgezeichnet. Die Beruflichen Schulen Kehl waren mit ihren Auszubildenden Yoann Bisch, Roland Seifert und Felix Flegel erneut vertreten. Roland Seifert wurde sogar zu Beginn dieses Monats in Berlin als Bundessieger ausgezeichnet. Mit Yoann Bisch hat nach Pierre Kurz (Badische Stahlwerke GmbH Kehl), der Ende 2016 als bundesweit beste Fachkraft für Metalltechnik, Fachrichtung Montagetechnik, geehrt wurde, ein weiterer junger Franzose ein hervorragendes Ergebnis erreicht.

 

Der Schulleiter der Beruflichen Schulen Kehl, Peter Cleiß, ist sehr stolz auf die Auszubildenden: „Die Tatsache, dass die Beruflichen Schulen Kehl auch bereits in den Vorjahren zahlreiche Landes- und Bundessieger stellten, spricht für Qualität der Ausbildung in den Betrieben und unserer Bildungseinrichtung. Es freut mich sehr, dass wir zum zweiten Mal die Ehrung für einen französischen Auszubildenden verzeichnen konnten. Aufgrund der besonderen geografischen Nähe und der hervorragenden Vernetzung unserer Schule über die Grenzen hinaus, können wir Schülerinnen und Schüler aus dem Nachbarland besonders gut fördern.“  

 

Unter allen Spitzen-Absolventen, die ihre Prüfung mit der Note „sehr gut" und mindestens 92 Punkten abgelegt haben, gab es in vier Berufen Mehrfachsieger – so viele wie noch nie. „Das Niveau ist bei uns im Südwesten einfach unglaublich hoch“, betont der BWIHK-Präsident diese Leistung sichtlich stolz. Er unterstreicht im gleichen Atemzug aber, dass Betriebe wie auch engagierte Lehrkräfte in den Berufsschulen maßgeblichen Anteil an solchen Ergebnissen haben: „Wenn ich deshalb sage, das haben Sie sehr gut gemacht, so meine ich ausdrücklich auch die Ausbilder in den Unternehmen und die Lehrkräfte in den Berufsschulen. Denn nur mit maximalem Engagement auf allen Ebenen – herausragenden Ausbildern und voll engagierten Lehrerinnen und Lehrern – sind solche Ergebnisse überhaupt möglich. Auf den Punkt gebracht: Ohne Super-Ausbilder und Top-Lehrkräfte keine Spitzen-Azubis."

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