Verfahrensmech.

Verfahrensmechaniker/innen arbeiten in der verarbeitenden Industrie. Sie stellen Werkstücke vorwiegend für die Automobilindustrie, aber auch das Baugewerbe her. Der Verfahrensmechaniker ist in unserer Schule in zwei Fachrichtungen tätig:

Fachrichtung Stahlumformung: diese Verfahrensmechaniker stellen aus Halbzeugen durch die Umformverfahren Schmieden, Walzen und Fließpressen Werkstücke für verschiedene Anwendungen her.

Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie: diese Verfahrensmechaniker stellen vorwiegend aus Stahlschrott Halbzeuge wie z B Draht, Rundstahl und Profile zur Weiterverarbeitung her.

Schulabschluss: rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

Berufstyp: anerkannter Ausbildungsberuf

Ausbildungsart: duale Ausbildung in Industriebetrieben in Baden Württemberg

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Der Unterricht ist als Blockunterricht organisiert. Es findet sowohl Theorie, als auch Praxisunterricht statt. Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung und im vierten Ausbildungsjahr die Abschlussprüfung statt.

Schüler aus weiter entfernten Regionen haben die Möglichkeit, während der Unterrichtszeit in einem der Schule angegliederten Wohnheim zu wohnen.

Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie:

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/suchergebnisse/kurzbeschreibung&such=verfahren&dkz=1600

Fachrichtung Stahlumformung:

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung&such=Verfahrensmech.+-+H%C3%BCtten-%2FHalbzeugind.+-Stahl-Umformung&dkz=1604

http://www.planet-beruf.de/fileadmin/assets/PDF/BKB/1604.pdf